Mein Herz hängt ganz besonders an den Vision Quests. Ich fühle mich den Indianern und ihrem Umgang mit der Natur sehr verbunden. Ich habe zusammen mit meiner Schwester Sabrina Fox in Montana 1996 und 1998 zwei Quests mitmachen dürfen. Der Erste war für mich eine sehr große Herausforderung. Am liebsten wäre ich weggelaufen. Gott sei Dank habe ich es nicht getan. Ich habe dort gelernt um Hilfe zu bitten, was für mich sehr schwer war. Bei meinem zweiten Visonquest wurde ich zu den Trommeln gerufen, und ich bekam erste Erfahrungen mit Energie zu arbeiten. Später fing ich daraufhin mit den ersten Energie-Ganzkörpermassagen an.

Was ist ein Visonquest?

Es gibt verschiedene Wege sich auf einen Vision Quest, eine Visionssuche, zu begeben. Man kann sich alleine auf den Weg machen oder in einer Gruppe. Bei den Indianern zog man sich für mehrere Tage und Nächte in die Einsamkeit zurück, um dort auf eine Vision zu warten. Diese Visionen dienen dazu sich selbst zu erkennen, sich seiner Stärken und Schwächen, seiner Ängste und Herausforderungen bewusst zu werden. Das passiert auch wenn man in einer Gruppe ist. Es gibt Zeiten der Stille, in denen man an einem speziellen Platz alleine mit sich ist. Die Zeit, die wir in der Natur verbringen, unterstützt uns die Zeichen und Botschaften um uns herum zu erkennen und zu verstehen. Tiere, ein Baum, eine Pflanze, ein Stein, selbst der Wind geben uns manchmal die Antwort auf unsere Fragen. Wir werden uns bewusster, ein Teil der Natur zu sein und Kraft aus ihr zu schöpfen. In der gemeinsamen Zeit werden wir meditieren, trommeln, kreativ sein und Bogen schießen. Natürlich wird auch dieses Jahr wieder eine Pfeiffenzeremonie stattfinden, in der Namen, Guides und Clans vergeben werden. Auch 2009 wird der Quest wieder sechs Tage dauern. Das wir nach der Pfeiffenzeremonie noch zwei Tage hatten, war für viele eine wichtige Zeit, denn wenn der Indianische Name vergeben wird, werden viele Gedanken auf den Weg gebracht, und es ist sehr spannend sich in seinem Namen zu finden. Die spezielle Stimmung, die während einer Pfeiffenzeremonie entsteht, ist sehr intensiv und verändert. In diesen sechs Tagen versuchen wir barfuß unterwegs zu sein und wir schlafen draußen ums Feuer. Ihr müsst Euch keine Sorgen um das Essen machen, keine Gedanken um Euer Aussehen oder daran, ob Eure Hose Grasflecken bekommt. Das Essen wird mit viel Liebe vegetarisch gekocht. Birgit, Ferdinand, Wolfgang und Mario werden auch dieses Mal als Helfer dabei sein. Ohne diese vier wunderbaren Menschen wäre ein Vision Quest für mich nicht machbar. Auf diesem Weg „Danke“. Diese Vision Quests sind auch für Anfänger geeignet, denn wir sind alle gleichzeitig Lehrer wie Schüler. Einzige Voraussetzung ist die Volljährigkeit.

Woher weiß ich, dass so ein Vison Quest etwas für mich ist?

Man fühlt es. Der Gedanke lässt einen nicht mehr los und man spürt eine Neugierde, eine Sehnsucht danach.

Wo findet er statt?

Das Stück Land für den Visionquest liegt in Wegscheid, in der Nähe von Lenggries (Bad Tölz).

Der Termin

für den Indianischen Vision Quest im Sommer 2009 steht noch nicht fest. Falls Sie Ihr Interesse jetzt schon unverbindlich anmelden wollen, melden Sie sich bitte unter "Kontakt" (siehe unten)